Mein Urlaub in Ustka

Meine 2 Wochen Urlaub auf einem Blick!

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*Werbung, da Nennung

Dobry dzień! (Guten Tag!)

& willkommen zurück auf meinem Blog! 🙂

2 Wochen Urlaub sind vorbei… und natürlich möchte ich euch nicht vorenthalten, was ich in den letzten Tagen gemacht und erlebt habe. Vorneweg: Es war ein Erholungsurlaub mit meinen Großeltern! 😉

Am Montag (18.06.2018) bin ich nach Brandenburg zu meiner Familie gefahren. Nachdem ich angekommen bin, haben meine Cousine und ich uns für eine kleine Fahrradtour entschieden, die dann doch etwas „ausgeartet“ und größer geworden ist, da wir die Strecke noch nicht kannten. Wir haben uns zwar nicht verfahren, allerdings dachten wir, wir würden an einer anderen Stelle herauskommen, die vom Weg her kürzer gewesen wäre. Aber na gut… Bewegung schadet ja nie und so haben wir noch ein paar schöne Bilder im Getreidefeld gemacht. 🙂

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Am Dienstag ging es dann nach Berlin zu meinem besten Freund. Wir haben in Friedrichshain bei Aunt Benny gefrühstückt – für mich gab es Avocado Toast mit Ei und einen Kaffee. Köööööstlich, sag ich dir! Danach sind wir über die East Side Gallery zur Spree gelaufen, haben dort etwas kleines getrunken und sind dann weiter zum Tempelhofer Feld, welches dem alten Flughafen Gelände angehört. Der Flughafen Berlin-Tempelhof wurde 1923 eröffnet und 2008 geschlossen. Das Gelände dort ist super groß (386 ha), bietet heutzutage vielerlei Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten, wie z. B. Inliner und Fahrrad fahren, und ist zudem noch eine super Location für Events! (Quelle: Wikipedia – Tempelhofer FeldFlughafen Berlin-Tempelhof) Das war wirklich sehr interessant! Um noch mehr Eindrücke von Berlin zu bekommen, sind wir danach zur Markthalle Neun gefahren. Dort befindet sich ein Wochenmarkt, ebenso an ausgewählten Tagen ein Street Food Festival, mit verschiedenen Ständen. Für mich gab es dort von dem Tapas Stand „La Cazuela“ Fleischbällchen in Tomatensauce, Calamari Ringe mit Aioli-Creme und für meinen besten Freund Feigen, umhüllt mit Schinken und eine kleine Platte mit Käse, Salami und Baguette. Zum Nachtisch haben wir uns noch ein Eis bei „Rosa Canina“ gegönnt. Dort gibt es endlos viele Eissorten, alle zu 100% aus Bio-Produkten, sogar veganes Eis findet man dort. Für mich gab es das Himbeereis mit Basilikum – Geschmacks-Explosion pur sage ich dazu nur! Ich habe noch nie sooooo köstliches Eis gegessen. Mit vollgestopftem Bauch ging es dann noch einmal an die Spree zum Hafengarten, einen Kaffee trinken und danach in den Treptower Park. Nach einer kleinen Runde hieß es dann leider wieder Abschied nehmen…

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Der Mittwoch gestaltete sich sehr ruhig, family time stand auf dem Plan. Meine Uroma und Tante hatten beide Geburtstag und somit haben wir ein wenig gefeiert.

Donnerstag ging es dann endlich an die polnische Ostsee nach Ustka! Nach einer 6,5 stündigen Fahrt, die sehr anstrengend war, da zum einen die Version des Navis total veraltet war (ich musste meinen Großeltern also beim Karte lesen helfen, da auch das nicht funktioniert hat) und einer leider kaputten Klimaanlage, weshalb im Auto gefühlt 40°C waren, kamen wir dann am frühen Nachmittag in der Pension „Dom Artusa“ an. Nach kurzem Einchecken richteten wir unsere Zimmer ein und ruhten uns kurz ein wenig aus. Am Abend wollten wir nun den Strand suchen. Unser Vermieter der Pension konnte wenig Deutsch und Englisch und hat meiner Omi tausend Dinge in die Karte eingezeichnet, die recht … verwirrend waren, da sie auch ein wenig vergessen hatte. Also gingen wir einfach los und suchten uns den Weg sozusagen selbst. Leider in die völlig falsche Richtung… Wir hatten uns verlaufen. Da mein Datenvolumen aufgebraucht war, mussten wir uns auf meine Mama verlassen, die uns von Erfurt aus in die richtige Richtung lotste. Das war ein Erlebnis … 😀 Zudem fing es auch noch an zu regnen, als wir unterwegs waren und das nicht wenig, sodass wir dann letztendlich in dem Restaurant „Krzywy Róg„, um die Ecke unserer Pension, etwas durchnässt ankamen. Dort hatten wir anfangs ein paar Schwierigkeiten bzgl. der Verständigung. Der Kellner konnte kein Deutsch und nur gebrochen Englisch, aber mit ein wenig Hilfe haben wir es dann hinbekommen, uns aus der Karte (ausschließlich in polnischer Sprache) etwas zu bestellen. In dem Restaurant gibt es ukrainisch-polnische Gerichte. Für mich gab es Pielmieni, ein aus Russland stammendes Gericht, welches aus mit Fleisch gefüllten Teigtaschen besteht. Dazu gab es Schmand, Remoulade und Brühe. Das war super lecker und hat umgerechnet nur 4,00 € gekostet! Ein absolutes Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass man sich als Vorspeise auch noch Brot mit Schmalz und sauren Gurken nehmen darf. Danach haben wir den Tag ruhig ausklingen lassen.

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Am nächsten Tag gingen wir erst in der Pension frühstücken. Uns standen Brötchen, verschiedene Wurst, Käse und Gemüse zur Verfügung, ebenso Müsli, Tee, Kaffee, Wasser, Orangensaft und Joghurt. Jeden Tag gab es in einer Pfanne verschiedene Gerichte, ob Eier, Pfannkuchen etc. Die Auswahl hat auf jeden Fall gereicht. Nach dem Frühstück fuhren wir in die Stadt, um diese zu erkunden. Wir schauten uns die Kirche, den Hafen, Strand und die Promenade an. Den Leuchtturm haben wir von innen nicht besichtigt. Von der Hafenmole blickt eine Meerjungfrau auf das Meer. Diese ist Bestandteil des Wappens von Ustka. Wenn man an ihrer linken Brust reibt, sollen alle Wünsche in Erfüllung gehen. Natürlich haben wir uns den Spaß erlaubt. 😉 Um alle Interessen abzudecken, gingen wir danach die Blücher Bunker der Stadt besichtigen. Auch wenn Geschichte nicht immer interessant für mich war, habe ich die Tour mitgemacht und muss sagen, dass es echt klasse war! Dazu eventuell in einem anderen Beitrag etwas mehr. Zum Mittag gab es für mich, in dem von unserem Vermieter empfohlenen Fischrestaurant „Syrenka“, Bandnudeln mit Lachs und Spinat. Als Vorspeise bekommt man dort immer 3 kleine Sprotten, eingepackt in Backpapier wie ein kleines Geschenk. Das Essen dort ist super lecker, wenn auch ein wenig teurer als das Restaurant vom Vorabend, aber immer noch sehr billig. Für mein Gericht habe ich umgerechnet ca. 8,00 € bezahlt. Zurück in der Pension ruhten wir uns kurz aus, danach ging es erneut auf Strand-Suche von unserer Unterkunft aus. Dieses Mal mit Erfolg! Als ich die Dünen zum Strand hoch gelaufen bin, bekam ich wirklich Gänsehaut, weil es so wunderschön dort war! Wir haben einen kleinen Spaziergang gemacht und sind dann zurück gelaufen, um noch etwas kleines zum Abendbrot in der Pizzeria „Al Dente“ bei uns um die Ecke zu essen. Für mich gab es einen Salat mit Pizzabrot. Super lecker und ebenfalls sehr preiswert!

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Samstag war es vormittags noch sehr bewölkt, weshalb wir uns entschieden in Słupsk das „Jantar Centrum“ zu besuchen. Stores wie Levis, Reserved, Bershka, Pull&Bear, Sephora und vieles mehr, bieten dort die perfekte Möglichkeit, verregnete Tage zu überbrücken und shoppen zu gehen! Ich war in meinem Element. 😀 Den Haul dazu gibt es nächste Woche! Nachmittags kam zum Glück noch einmal die Sonne raus und so nutzte ich die Zeit für mich selbst und fuhr mit den Inlinern zum Strand, um dort ein wenig zu lesen.

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Tag 4 – wieder vormittags bewölkt, weshalb wir in die Stadt fuhren, um an der Promenade einen Spaziergang zu machen. Ustka hat wirklich eine sehr schöne Promenade mit vielen kleinen Läden. Rück zu nutzten wir die Gelegenheit, um am Strand entlang zu laufen. Zum Mittag besuchten wir wieder das Fischrestaurant „Syrenka“ (oben verlinkt) – für mich gab es einen Salat mit Lachs. Danach kam endlich die Sonne heraus und somit hieß es: Ab an den Strand! An diesem Tag trug ich meinen neuen Badeanzug von Shein, den ich euch bereits in meinem letzten Beitrag „SHEIN Shopping Haul: Ich packe aus!“ zeigte und auch die Stranddecke kam zum Einsatz. Fazit: Die Stranddecke sieht super aus, zum Liegen am Strand perfekt, allerdings fliegt sie bei Wind weg, sodass man sie mit Steinen oder Sand „befestigen“ muss. Der Badeanzug ist super!

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Montag verlief ähnlich, da wir die Sonnenstrahlen ausnutzen wollten. Wir fuhren zunächst in die Stadt um noch einige Besorgungen in der Apotheke zu machen (dort ist alles viel billiger) und kleine Mitbringsel zu kaufen. An diesem Tag wollten wir zum Mittag Fischbrötchen essen. Leider gibt es die dort so nicht zu kaufen, also bastelten wir uns selbst welche zusammen. Wir kauften Brötchen und Fisch, das Resultat seht ihr unten auf dem Bild. Es war super lecker! Ab Mittag waren wir dann also am Strand und nutzten die Sonne voll und ganz aus. Zum Abendessen gingen wir ein zweites Mal in das ungarisch-polnische Restaurant „Krzywy Róg“ (oben verlinkt). Hier bekamen wir ein 5-Gänge Menü: Gang 1 war die Vorspeise (wie immer) mit dem Schmalzbrot und Gurken, als Gang 2 bekamen wir eine Ofenkartoffel mit Remoulade (Geheimrezept), hat ähnlich wie Fleischsalat geschmeckt, Gang 3 war bei mir eine köstliche (!) Soljanka, genau richtig gewürzt, als Gang 4 wurde uns Fisch (ich tippe auf Surimi) mit einer Knoblauchsoße und Brot serviert und der letzte Gang war ein Kompott mit Creme (ich tippe auf Vanille), fruchtigem Gelee (ich tippe auf Kirsch) und kleiner Verzierung in Form einer Kirsche und Johannisbeeren. Leider konnte er mir nicht komplett erklären, was das alles war, daher haben wir nur erraten. Von diesen 5 Gängen haben wir ungelogen einen Gang als kleines Dankeschön bezahlt! Dieses Restaurant können wir nur weiterempfehlen. Auch wenn man ein paar Verständigungsprobleme hat, die man aber mit ein wenig Englisch und der Übersetzungs-App geregelt bekommt, wird der Service hier groß geschrieben! Der Kunde ist König und das Essen ist in ca. 20 Minuten frisch (!) zubereitet am Platz! Ganz klare Bewertung: 5/5 Sternen.

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Kennst du das? Erst dauert es ewig, bis man endlich Urlaub hat und dann ist er wie verflogen… Somit kam der letzte Tag natürlich auch viel zu schnell. ABER: gute Nachricht! Es sollte den gesamten Tag die Sonne scheinen! Dafür war der Wind am Dienstag umso stärker… Wir fuhren gegen Mittag an den Strand und das einzige was ich an diesem Tag gemacht habe war: Sonnen, Sonnen, Schlafen, Lesen, Sonnen. Abends war meine Bräune dann „on fleek“. 😉 Am letzten Abend beschlossen wir, noch einmal die Pizzeria „Al dente“ (oben verlinkt) zu besuchen. Als kleines Dankeschön bekamen wir auf Haus noch einen Eisbecher mit Vanille Eis, Sahne und Erbeeren. Fazit: Definitiv auch 5/5 Sternen, da auch dort der Service ganz weit oben steht, der Kunde der König ist, das Essen super schnell frisch zubereitet wird und sie Deutsch sprechen können.

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Am Mittwoch ging es dann zurück in die Heimat…

Ustka (ehem. Stolpmünde) ist wirklich ein wunderschöner Ort mit sehr freundlichen Einwohnern, einem super schönen Strand und viel Geschichte.

Mir persönlich gefällt die polnische Ostsee mittlerweile besser, als die deutsche! Falls dir mal ein Urlaubsziel fehlen sollte, du recht wenig Geld ausgeben möchtest, aber trotzdem Sonne, Strand und Meer vor der Tür haben willst, dann merke dir genau diesen Ort! Fahrradverleih, Bootstouren, Speed-Boot und weiteres gibt es in Ustka, an Spaß & Aktionen mangelt es hier definitiv nicht. Im Sommer finden außerdem auch viele kleine Events am Hafen statt!

In näherer Umgebung gibt es noch viele weitere Ausflugsziele, wie z. B. der Slowinki Nationalpark mit den Wanderdünen etc. Leider hatten wir anfangs recht schlechtes Wetter, sodass wir die Sonne die letzten 3 Tage voll ausgenutzt haben.

Der Urlaub hat mir super gut getan, mit voll getankter Kraft geht’s nun in die 2. Hälfte von 2018!

Falls du Fragen hast, schreib mir gern per E-Mail an fraeuleinvanka@gmail.com eine Nachricht. Deine Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben!

Ich hoffe dir hat der kleine Einblick in meinen Urlaub gefallen. 🙂

Ich wünsche dir einen schönen Sonntagabend und einen sonnigen Start in die neue Woche!

Liebe Grüße,

Vanessa

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