6 Monate rauchfrei – Meine Tipps zum aufhören!

Mein Weg vom Raucher zum Nichtraucher in den wichtigsten Fragen beantwortet.

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Welcome back and happy sunday!

Ich freue mich, dich wieder hier begrüßen zu dürfen! 🙂

Diese Woche Montag hatte ich etwas zum feiern!

6 Monate rauchfrei!!!

Wow… Ich kann wirklich sagen, dass ich es geschafft habe, mit dem rauchen aufzuhören!

Ich möchte diesen Schritt mit dir teilen.

Wie viel habe ich geraucht? Warum wollte ich aufhören? Was sind meine Tipps für das Aufhören?

Diese Fragen und noch ein paar mehr beantworte ich dir jetzt.

Wie viel habe ich geraucht?

Ich habe ca. 6 Zigaretten pro Tag geraucht, manchmal auch mehr. In einer Schachtel Zigaretten sind 20 Stk., Preis pro Schachtel: 5,90 €. Wären also pro Woche 2,1 Schachteln oder mehr, Kosten pro Woche: 12,39 €. Auf den Monat hochgerechnet habe ich mindestens 49,56 € in Zigaretten investiert. Das ist bei mir vergleichbar mit einem Einkauf im Supermarkt.

Der ein oder andere meint jetzt vielleicht, dass viele Menschen viel mehr rauchen und dass das noch gar nichts ist. Für mich war es viel. Und wenn man sich vorstellt, dass andere noch viel mehr rauchen als ich es getan habe, ist allein das doch schon erschreckend oder nicht?

Warum wollte ich mit dem Rauchen aufhören?

Grund Nummer 1: Ich habe es meiner Omi versprochen! Bereits 2016 wollte ich mit dem Rauchen aufhören, habe es allerdings nicht geschafft. Im Januar 2017 habe ich den 2. Versuch gestartet, leider ebenfalls fehlgeschlagen. Ziel Nummer 3: Ende 2017!

Zum anderen habe ich täglich fürchterlich nach Zigarettenrauch gestunken, was nun wirklich nicht sehr attraktiv war. Meine Mama meinte damals zu mir: „Du riechst gar nicht mehr nach meiner Vanessa…“ Darüber habe ich angefangen nachzudenken…

Natürlich sind mir meine Gesundheit und das Geld auch sehr wichtig, aber diese Gründe hat ein Raucher eher in der letzten Ecke des Kopfes. Die Hauptsache ist: NIKOTIN.

Wie waren meine ersten Wochen als Nichtraucher?

Eindeutige Antwort: Schwer. Da ich allerdings im Winter aufgehört habe zu rauchen, viel es mir deutlich leichter als im Sommer. Im Sommer sitzt man ja schon sehr gern mal z. B. mit einem Aprérol auf dem Balkon, im Garten etc. und raucht dabei genüsslich eine Zigarette.

Das schwierigste am aufhören war, dem Gesellschaftsdrang zu widerstehen. Ich habe auch zu Hause geraucht, aber in der Gruppe raucht man eindeutig mehr. Wenn man dies dann nicht mehr tut, ist es erschreckend, welche Beziehungen dadurch eventuell auch abflachen können. Man umgibt sich mit anderen Leuten, da man natürlich am Anfang Schwierigkeiten hat, neben jemandem zu stehen, der eine Zigarette raucht. Aber nur so kommt man davon weg…

Wichtig in dieser Zeit sind Personen, die dich bei deinem Vorhaben unterstützen und dich immer wieder daran erinnern, warum du aufhören möchtest!

Wie habe ich mich immer wieder motiviert, weiterhin keine Zigaretten anzurühren?

Ganz einfach! Zum einen immer an den Gestank denken, wie man selbst gerochen hat und welchen Geschmack man nach einer Zigarette im Mund hatte. Für den Partner ist es ebenfalls unangenehm, wenn man sich nach dem Rauchen küssen möchte.

Und wenn ich neue Motivation brauchte, habe ich mir die App „Smoke free“ vorgenommen, mit der ich alles festgehalten habe. Diese möchte ich dir kurz vorstellen.

*Anzeige, da Markennennung

Als erstes gibt man alle Daten zu seinem aktuellen Rauchverhalten ein, d. h. Preis einer Schachtel Zigaretten, Anzahl der Zigaretten pro Schachtel, Anzahl der gerauchten Zigaretten pro Tag.

Danach legt man seinen Aufhörzeitpunkt mit Datum und Uhrzeit fest. Tipp: Stelle die Benachrichtigung der App ein.

Von nun an wirst du täglich daran erinnert, in dein Tagebuch dein Rauchverhalten einzutragen. Dabei stellst du das heutige Datum ein, ob du geraucht hast – wenn ja, wie viel, wenn nein, geht es mit dem nächsten Punkt weiter.
Falls du eine Nikotinersatztherapie (NRT) durchführst oder E-Zigaretten anstatt normalen Zigaretten rauchst, gibst du nun die Ausgaben für diese seit dem letzten Eintrag ein. Als nächstes gibst du die Stärke deines Rauchverlangens und die Anzahl von diesem ein. Heißt, auf einer Skala von 1-10, wie hoch war heute dein Rauchverlangen und wie oft hast du dieses verspührt? Als letztes kannst du Notizen hinzufügen, wie z. B. starkes Zittern, unruhiges Verhalten, wodurch dein Rauchverlangen gestärkt wird. Dann speicherst du deinen Tagebucheintrag ab.

Kommen wir zum Home-Desk. Hier siehst du zunächst, wie lange du bereits rauchfrei bist. Als nächstes werden dir deine Gesundheitsverbesserungen, wie z. B. dein Sauerstoffniveau, Zahnfleisch und Zähne, Blutkreislauf, Herzinfarktrisiko und Lungenkrebsrisiko angezeigt. Die Ergebnisse, wie lange es dauert, die Gesundheit wieder auf den Stand eines Nichtrauchers zu bringen, sind erschreckend ! Ebenfalls wird dir gezeigt, wie viel Geld du seit dem Aufhörzeitpunkt gespart hast. Du kannst dein Rauchverlangen analysieren und dir Tipps zum Umgang mit diesem einholen. Sehr motivierend finde ich auch die persönlichen Erfolge, die dich pushen weiterzumachen! Deine Fortschritte werden nochmal auf einen Blick aufgeführt. Als letztes kannst du beim Einrichten der App ein Sparziel anlegen, welches du immer wieder erweitern kannst. Auf dem Home-Desk siehst du dann, wie viel Prozent du davon bereits erreicht hast.

Für mehr Funktionen, wie weitere Erfolge, Missionen oder die Analyse der Auslöser für eventuelle Rückfälle, muss man die Pro Version für 5,49 € einmalig kaufen. Mit dieser Version kannst du die App unbegrenzt nutzen. Ich habe dies nicht gemacht, da ich es zu spät entdeckt habe und ich mir dann das Geld sparen wollte/ konnte.

Ich finde die App wirklich ausgezeichnet und würde sie jedem, der auch mit dem Rauchen aufhören möchte, weiterempfehlen!

Falls du Interesse an der App hast, kannst du sie dir unter den folgenden Links herunterladen:
Smoke free für Android
Smoke free für Apple
Smoke free Website

Gibt es auch heute noch Situationen, in denen ich gerne eine Zigarette rauchen würde?

Ja gibt es, allerdings nur noch ganz selten.
Letztens z. B. war ich mit einem guten Freund etwas essen. Er raucht, es war tolles Wetter, wir saßen draußen und ich hatte mir einen Apérol bestellt. Als dieser ankam und mein Kumpel eine Zigarette herausholte, habe ich kurz den Wunsch nach einer Zigarette verspührt, habe mich dann aber (wie oben beschrieben) an meine Motivationspunkte gehalten und die Situation super gemeistert. 🙂

Ich denke, der Wunsch nach einer Zigarette wird immer mal auftreten, das wichtige dabei ist, was man selbst aus der Situation macht.

Was sind meine Tipps für das Aufhören?

Mein Fazit und meine Tipps für das Aufhören von Rauchen sind folgende:

  1. Der Wille
    Sobald du nur einen Funken daran denkst, du könntest es nicht schaffen, brauchst du es überhaupt nicht versuchen. Es geht um Selbstkontrolle und Willensstärke, welche jeder von uns hat! Der Glaube an dich selbst ist Gesetz Nummer 1!
  2. Unterstützung von außen
    Teile dein Vorhaben mit deinem Umfeld und frage um Unterstützung dabei. Natürlich ist es auch allein machbar. Hast du allerdings jemanden oder mehrere Personen an deiner Seite, die dich ermutig, dich unterstützen und motivieren, fällt es dir um einiges leichter dein Ziel zu erreichen.
  3. Behalte die Gründe gegen das Rauchen im Kopf!
    Vergiss niemals, aus welchen Gründen du aufhören möchtest. Halte dir diese immer vor Augen, vor allem in Situationen des Rückfalls.
  4. Benutze kleine Hilfsmittel!
    Verwende kleine Hilfsmittel, wie z. B. nach jedem Erfolg eine kleine Belohnung füür dich selbst oder die Smoke free App, um es dir selbst einfacher zu gestalten. Lenke dich in den Situation, in denen es dir schwer fällt, ab! Kaue Kaugummi, iss einen Apfel, trinke ein Glas Wasser oder sonstiges. Ebenfalls kannst du in schwachen Situationen immer an den Gestank denken, den die Zigaretten auslösen. Du riechst nicht gut und das wiederum ist nicht attraktiv!
  5. Wende dich von Leuten ab, die dir nicht gut tun.
    Dies geschieht von ganz allein. Du wirst sehen, dass es deutlich schwieriger ist, wenn Personen um dich herum rauchen. Akzeptieren diese, dass du in solchen Situationen Abstand halten musst, ist das super! Anderenfalls könnten dich die Personen negativ beeinflussen und du solltest eventuell einen anderen Weg einschlagen.
  6. Belohne dich mit deinem eigenen Erfolg!

 

Ich möchte darauf hinweisen, dass diese Tipps aus meiner eigenen Erfahrung stammen. Ich habe sie weder kopiert, noch mir irgendwelche Inspirationen dafür gesucht.

Die Empfehlung für die Smoke free App basiert ebenfalls auf meiner persönlichen Meinung. Ich würde dir diese App nicht empfehlen, wenn sie mir nicht gefallen würde und mir nichts gebracht hätte.

Wusstest du schon? Am 31.05. war der Weltnichtrauchertag! #fact

Wann entscheidest du dich gegen das Rauchen?

Wenn du dich dazu entschlossen hast, mit dem Rauchen aufzuhören, würde ich mich sehr darüber freuen, wenn du deine Ergebnisse/ Erfahrungen/ Tipps mit uns auf meinem Blog teilst. Hinterlasse dafür einfach einen Kommentar. 🙂

Habe ich dich motiviert, den Schritt zum Aufhören anzupacken? Schreib mir! Ich freue mich von dir zu hören. 🙂

Ich hoffe dir hat der Beitrag gefallen und du konntest aus meinen Erfahrungen etwas mitnehmen.

Hab noch einen schönen Sonntagabend.

Vanessa

3 Kommentare zu „6 Monate rauchfrei – Meine Tipps zum aufhören!“

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